Übersicht Dolomitenradweg

Blick aufs Tal bei Pieve di CadoreDer Dolomitenradweg startet in Innsbruck.
Sie fahren Sie auf kleinen Landstraßen auf der alten Römerroute bergauf in Richtung Brenner. Sie folgen damit alten Handelswegen durch die Dolomiten. Die letzten Kilometer zum Brennerpass müssen Sie in starkem Verkehr auf der Bundesstraße steil hinauf radeln.
Diese Etappe lässt sich aber auch mit der S-Bahn zum Brenner bewerkstelligen. Am Brenner beginnt ein wirklich perfekt ausgebauter und beschilderter Radweg.
Wunderschön verläuft die Route dann auf asphaltierten Wegen auf einer stillgelegten Bahnlinie durch die Alpenlandschaft bergab in die ehemalige Fuggerstadt Sterzing.
Ein schöner Radweg folgt dem Eisacktal bis zur Franzensfeste. Dort zweigt der Dolomitenradweg ins Pustertal ab. Sie kommen an Bruneck vorbei und folgen dem Rienztal bis Toblach.
Durch das Höhlensteintal fahren Sie auf der ehemaligen Trasse der Dolomitenbahn leicht bergauf, bewundern die Felsen der bekannten "Drei Zinnen" - ein Traumblick - wenn es schönes Wetter ist.
Wieder ansteigend passiert der Radweg die Grenze der Provinzen Bozen und Belluno.
Durch atemberaubend schöne Berglandschaft fahren Sie wieder auf einer alten Bahntrasse im Wald bergab in die Dolomitenstadt Cortina d’Ampezzo. Entlang des Gebirgsstocks des Sorapis und der Felsformation Cinque Torri erreichen Sie danach das Boite-Tal und am Ende die Stadt Calalzo di Cadore.
Wieder kommt eine Höhepunkt: Auf einer Serpentinenstraße radeln Sie mit herrlichen Blicken aufs tiefer liegende Tal hinab ins Piavetal.
Vorbei am Lago di Santa Croce erreichen Sie den letzten Pass der Strecke. Der "Sella di Fadalto" ist nur noch 490 Meter hoch.
Dann sind die Alpen überwunden und Sie radeln auf kleinen Landstraßen nach Treviso.
Immer noch perfekt beschildert geht es nun zügig durch leichte Hügellandschaft weiter. In Meeresnähe wird die Landschaft flach und Venedig ist nicht mehr fern.

Am Ziel in Venedig P.S.: Neuerdings darf man keine Fahrräder mehr in die Lagunenstadt Venedig mitnehmen, sonst drohen hohe Strafen.
Wer Venedig besichtigen will, nimmt von Mestre am besten die Bahn von Mestre nach Venedig, sie kostet 1,40 €, die Hälfte des Buspreises.

Sie finden unserer Tagebücher hier:

Tag 1: Innsbruck
Tag 2: Innsbruck bis Gries
Tag 3: Gries bis Mühlbach
Tag 4: Mühlbach bis Toblach
Tag 5: Toblach bis Pieve di Cadore
Tag 6: Pieve di Cadore bis Conegliano
Tag 7: Conegliano bis Treviso
Tag 8: Treviso bis Mestre
Tag 9: Mestre bis Venedig - Stadt und Inseln

 


Übernachten auf der Tour

Hier finden Sie die Übernachtungsliste

Karte

InnsbruckBruneckToblachCortina d‘AmpezzoVal BellunoFeltreBellunoConeglianoTrevisoMestreVeneziaJesoloBrenner

Etappen an des Radweges

Innsbruck ist eine sehr alte Stadt im Innsbrucker Becken. Eine 3000 Siedlungsgeschichte hinterließ viele Spuren. Nach dem Abgang der Römer ging es im baierischen Herzogtum innerhalb des fränkischen Reiches Karls des Großen auf. Ab dem 13. Jahrhundert herrschten die Südtiroler.
  • Ausgangspunkt: Innsbruck
  • Ziel: Innsbruck
  • Etappenlänge: ca. 14,0 km
  • Höhenmeter: 50 m
  • Rundgang Innsbruck
Goldenes Dachl in Innsbruck
Von Innsbruck radeln wir bergauf auf der alten Römerroute in Richtung Brenner. Ein stetes Auf- und Ab bringt uns schließlich über Matrei nach Gries am Brenner. Die letzten Kilometer müssen wir auf der Bundesstraße fahren.
Bergauf auf der alten Römerroute
Von Gries aus schaffen wir uns auf der viel befahrenen Bundesstraße zum Brenner hoch. Danach beginnt ein sehr schöner Radweg auf einer alten Bahnlinie. Durch Tunnels erreichen wir den Talboden. Über Sterzing radeln wir am Hang des Eisacks über Mittewald zur Franzensfeste. Mühlbach erreichen wir am Hang des Pustertales.
Rathaus in Augsburg
Wir radeln von Mühlbach das Pustertal bergauf und passieren die Mühlbacher Klause. Über St. Lorenzen erreichen wir die Stadt Bruneck mit seinem Schloss. Durch zwei Tunnel radeln wir weiter und überwinden anschließend Hügelketten. Wir erreichen leicht bergauf Toblach im Drei-Zinnen-Gebiet..
Rathaus in Augsburg
Wir radeln durch das Drei-Zinnen-Gebiet und haben leider Starkregen. Keine Zinnen, nicht einmal eine. Nebel und leider wird der Regen immer stärker, so dass wir nur mit Mühe völlig durchnässt bei 4 Grad Cortina D'Ampezzo erreichen. Auch dort herrscht Starkregen. Mit dem Bus müssen wir bis Pieve di Cadore weiterfahren. Schade. Mit dem Rad heißt der Radweg "Lange Weg der Dolomiten" und ist es durch die Tunnels beeindruckend.
Rathaus in Pieve di Cadore
Jetzt beginnt die traumhafte Abfahrt ins Pievetal. Das Wetter zeigt sich von seiner besten Seite. Durch ein traumhaftes Alpental radeln wir flussabwärts und folgen abenteuerlich einer Staustufe zum Lago Santa Groce. Über einen kleinen Pass erreichen wir den Lago Morto und radeln in die historische Stadt Vittorio Veneto. Wunderschön. An einer Hügelkette entlang an Weinbergen kommen wir nach Conegliano, der Hauptstadt des Proseccos.
Raweg am Felshang
Von Conegliano aus erreichen wir das Piavetal und folgen den Hügeln an den Bewässerungskanälen entlang. Unterhalb von Susegana geht es an Rebhängen weiter. Die Festung Castello di San Salvatore überragt das Tal und ist aus der ganzen Ebene zu sehen. Durch flaches landwirtschaftlich genutzten Gebiet fahren wir an Radicciofeldern entlang und erreichen die historisch interessante Stadt Treviso.
Sile bei Treviso
Wir folgen dem Fluss Sile erst noch durch Treviso. Es gibt dort zahlreiche Kanäle. Danach radeln wir am Ufer entlang durch die flache Landschaft. Wir erreichen Quarto Altino in dem es allerdings weit außerhalb ein Museum zur antiken römischen Handelswegen gäbe. Von hier aus fahren wir in einer großen Schleife durch flaches Land bis nach Mestre, das eine schöne Innenstadt hat.
Pieve bei Treviso
Der letzte Tag ist Belohnungstag. Wir genießen die wunderschöne Stadt der Dogen mit den engen Gassen und Kanälen. Heute sind sogar keine Kreuzfahrtschiffe in Sicht und die Stadt ist angenehm halb voll. In einer Schiffsrundfahrt lernen wir die Inseln Murano, Burano und kennen.
Pieve bei Treviso